Posts Tagged ‘Cottbus’

Hinweis: Das Akkordeon Salon Orchester live im Kvartira

Februar 14, 2015

SalonDuo

Das Akkordeon Salon Orchester live
Freitag, 20.02.2015, 20 Uhr
Kvartira 62, Lübbener Straße 18, 10997 Berlin-Kreuzberg
(U1 Schlesisches Tor)

Am kommenden Freitag spielt Das Akkordeon Salon Orchester in Minimalbesetzung – also wohl Ralf Schuster an Akkordeon und Stimme sowie Anne Stabler an Schellenkranz und Gesang – in der Kreuzberger Bar Kvartira 62, unweit der Madame Claude. Es werden auch ein paar kurze Kurzfilme gezeigt. Es beginnt wohl relativ früh – um 23 Uhr ist womöglich schon Schluss um dem Nachtleben nicht im Weg zu stehen.

Hier geht’s zum Videokanal von Ralf Schuster: => Vimeo

Und hier gibt es noch einen alten Poster aus Student Pogo Info-Zeiten zu sehen (Ralf Schuster firmiert immer noch unter dem Label Multi Pop): => Musik für Früh um 4

GZ

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Kebapeitz

November 17, 2014

Kebapeitz

Kebapträume in 03185 Peitz, Germany, gesehen am 25.05.2014

Altgrau

Mai 27, 2014

altgrau

Betonkonstruktion, gesehen am verlassenen (Konsum-) Kaufhaus in der Juri-Gagarin-Straße, 03185 Peitz, Germany, am 24.05.2014.

Parkbankpeitz

Mai 25, 2014

parkbankpeitz

Parkbank, gesehen neben dem Festungsturm in 03185 Peitz, Germany, am 24.05.2014.

Hypnotisierungsmusik

Oktober 12, 2013

MuPo006

Ralf Schuster und Stefan Hetzel – Hypnotisierungsmusik
(Tape, C60, MultiPop prod., MuPo 007, 1991)

Das ist doch mal ein schönes Wiederhören! Da hat Stefan Hetzel nun diese alte Kassettenveröffentlichung digitalisiert, die er zusammen mit Ralf Schuster bespielt hat und die wahrscheinlich nur in einer sehr kleinen Stückzahl unter die Leute gebracht wurde.

Endlich, muss man fast sagen! Denn die Arbeit hat sich gelohnt. Obwohl die Aufnahmen unglaubliche 22 Jahre alt sind, wirken sie überhaupt nicht angestaubt und schon gar nicht nostalgisch. Vielleicht liegt es daran, daß Hetzel & Schuster damals in der Ochsenfurter Fuchsenmühle ihr eigenes Ding vierspurig aufgenommen haben – ohne auch nur einen Gedanken an irgendeinen Zeitgeist zu verschwenden. Teilmengen dieser einstündigen Musikkassette wurden unter Verwendung von Instrumenten wie Synthesizer, Orgel, Melodica, E-Gitarre oder Schlagzeug improvisiert, manchmal werden Schuster’sche Texte dazu vorgetragen. Es kommt zum Haushaltskollaps und die Unterhosen sitzen nicht so gut.

In der Musik, bilde ich mir ein, sind Einflüsse von genialen Dilletanten zu erkennen, aber auch Jazz und Minimal Music spielt da eine Rolle und bestimmt auch Post Punk und sogar Frank Weghardt hat seine Spuren hinterlassen (ein Komponist, dem Schuster & Weber eine ganze 7″EP gewidmet haben).

Für mich ein All Time Favourite, der jetzt auch für Menschen hörbar wird, die damals den Herren Stefan Hetzel und Ralf Schuster nicht über den Weg gelaufen sind.

Ab sofort ist dieses Werk frei zugänglich auf archive.org zu hören. Dort findet man weitere Informationen sowie die ursprünglichen Liner Notes:
http://archive.org/details/hypnotisierungsmusik

Segmente

Juli 23, 2013

IMG_2834

Gesehen im Treppenhaus des Informations-, Kommunikations- und Medienzentrums (IKMZ) der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) in 03044 Cottbus, 23.07.2013

Idiot.

Juni 4, 2013

SchusterHetzelIdiot

Wer komponiert, ist ein Idiot.
(Ralf Schuster, Musik-Dokumentation, 15 min., 2013)

Der Autor, Blogger, Musiker und Komponist Stefan Hetzel (*1966) hat seit den 1980er Jahren schon so manches auf die Beine gestellt und auch veröffentlicht – in Fanzines und Zeitschriften, auf Cassette und CD sowie in den unendlichen Weiten dieses Netzes, auch so manches Foto. Beeinflusst u.a. vom (Free) Jazz und Minimal Music improvisiert und komponiert Hetzel gleichermaßen.

Im März 2013 hat nun sein „Kumpel“ und Filmemacher Ralf Schuster ein kurzes Portrait dieses Herren vollführt, das Hetzel in seinem Eibelstädter Musikzimmer zeigt und vor allem seine Art zu  komponieren thematisiert. Heutzutage fröhnt Stefan Hetzel elektronisch generierter sogenannter Neuer Musik, wobei er beim Komponiervorgang sein MIDI-Keyboard in improvisierender Weise nutzt. Diese Arbeitsweise wird von Hetzel eloquent erklärt, auch Einflüsse werden offen gelegt, ebenso die Hoffnung, dass seine Kompositionen durch einen konventionellen kammermusikalischen Klangkörper (KKK) aufgeführt werden, obwohl das eigentlich garnicht nötig ist, da ja längst elektronische Möglichkeiten existieren. Momentan kommt vorwiegend der ePlayer zum Einsatz. Zum Thema Technik und Komponieren werden Ausschnitte aus seinem dreiteiligen Filmessay „Komponieren heute“ in diese Dokumentation eingestreut.

IMG_1120 - Arbeitskopie 2

Schuster und Hetzel bei einer Besprechung in Berlin

Im Film sieht man Stefan Hetzel auf dem Weg zum Bus, bei sich zu Hause, Kaffee trinkend, aber vor allem auf seinem Sofa im Gespräch mit einem Doktor der Musik im Rock’n’Roll-Look (der allerdings nur zweimal als Stichwortgeber ins Bild kommt), in seinem Studio, aber auch mit anderen Musikern in einer Galerie frei improvisierend. Zu hören ist das kammermusikalische Stück „2008“, das durch hypnotische Passagen glänzt. In den Redepausen streift die Kamera durch die Küche, in der nicht experimentiert wird, dafür aber im benachbarten Musikzimmer mit all dem Equipment, philosophische Bücher kommen ins Bild, auch eines über autonome Kunstkritik. Schön auch die sich zur Musik amorph bewegenden Trickfilmfiguren, welche die Handschrift von Ralf Schuster tragen. Im Abspann noch eine Impression der heimischen Mainschifffahrt.

Es gäbe sicherlich noch viel mehr zu erzählen über diesen unterfränkischen Komponisten, dennoch konzentriert sich diese Dokumentation auf das Thema Komponieren und wühlt nicht in der Vergangenheit. Das tut diesem Kurzfilm gut. Es lohnt sich, diesen Typen kennenzulernen. Anschauen!

Der Film von Ralf Schuster:
Wer komponiert ist ein Idiot.

Das Filmessay von Stefan Hetzel:
Komponieren heute

Dessen Blog:
Weltsicht aus der Nische

Seine Homepage:
www.stefanhetzel.de

Kompositionen für einen, zwei oder mehrere Töne

April 13, 2012

WEBER & SCHUSTER: „…spielen Frank Weghardt“
(7″EP, MultiPopProd., 1990)

Bisher waren mir Weber & Schuster zwar keine Unbekannten, aber so richtig kennengelernt habe ich sie erst durch diese Veröffentlichung. Auf mein Interesse stieß ihre bisherige Entwicklung immer (was natürlich auch am 10.16 lag), aber leider ist ihr Ruhm noch nicht bis nach Bärlin gedrungen, so daß ich immer noch einem ihrer Auftritte entgegenfiebern muß.

Die Musik dieser Single kann eine gewisse Seelenverwandtschaft zur Tödlichen Doris nicht verleugnen, und auch der ‚Schule der tödlichen Doris‘ (wie die Einzelmitglieder jetzt firmieren) würde diese Scheibe nicht schlecht zu Gesicht stehen. Im Gegensatz zur Doris wird hier allerdings rein instrumental vorgegangen, was den Reiz aber überhaupt nicht schmälert. Sieben kleine musikalische Miniaturen betören so das Ohr. Aber das reichliche Textbegleitmaterial (die Platte ist in einem beidseitig bedruckten DinA3-Bogen verpackt) macht den Hörgenuß kurzweilig. Mir ist nur schleierhaft, warum Schuster & Weber sich Frank Weghardt als Komponisten erkoren, denn nach seiner abgedruckten Biographie stößt er mich eher ab. Aber man muß ja nicht alles wissen!

Edi Roger

Dieser Text stammt aus Edit 15 des 10.16 Megazine, erschienen im Sommer 1990 in Würzburg.

One unforgettable day

September 5, 2011

Foto: Stefan Hetzel

New York, September 2001
(Super-8-Film, fast 6 Minuten, 2004)

Kein schönes Jubiläum. Aber Jahrestage müssen abgefeiert werden. So steht es in den allgemeinen Geschäftsbedingungen der Medien. Wer auch immer diese sein mögen. So entsteht zehn Jahre nach diesem als 9/11®  „gebrandeten“ Ereignis wieder eine wortreiche Informationsflut, die niemand verarbeiten wird. Genauso wenig wie die damals im Fernsehen und auch im Radio auf Endlosschleife drehenden Informationen der Marke Nix-genaues-weiss-man-nicht.

Grund genug, auf einen kurzen, experimentellen Super-8-Film hinzuweisen, der die Ereignisse des 11. September 2001 in New York in beeindruckender Weise zeigt.

Der Komponist Stefan Hetzel (Eibelstadt) und der Filmemacher Ralf Schuster (Cottbus), beides alte Freunde, die schon in den 1980er Jahren im unterfränkischen Ochsenfurt filmisch und musikalisch zusammen unterwegs waren, machen im September 2001 Urlaub in New York. Schuster hat eine Super-8-Kamera dabei um mit Einzelbildern die Reise zu dokumentieren. Als die beiden eines Tages im Hotel aufwachen, werden sie Zeugen der Auswirkungen dieses Terroranschlages auf die Türme des World Trade Center. Und Schuster filmt.

Aber erst ein paar Jahre später wird der Film fertig gestellt. Und Hetzel komponiert eine Musik dazu, die einfach passt und stellenweise diese eher ruhige als nervöse Beklemmung wiederspiegelt. Eine der ersten Aufführungen diese Filmes fand vermutlich in der Gambacher Scheune des bildenden Künstlers Christian Walter statt. Irgendwann wurden die Bilder digitalisiert und via Archive.org zugänglich gemacht. Somit braucht es nur noch einen Klick um sich diesen Film ohne Worte anzusehen:
Klick hier
oder hier
Play full screen!
Play loud!

Interessant auch die Anmerkungen von Stefan Hetzel zu dieser Sache auf seiner Site:
stefanhetzel.de

Weber & Schuster

Mai 20, 2010

Seite 72 aus Heft 13 des Fanzines 10.16 Megazine,
erschienen im Januar 1990.
Und weil das Layout so schön unübersichtlich ist,
hier nochmal drei Ausschnitte zum besseren Nachlesen:

a) Weber & Schuster auf Cassette

b) Weber & Schuster auf Schallplatte

c) Weber & Schuster live