Posts Tagged ‘Kunst’

Zero

April 12, 2015

zero

Publikum und Rettungsdienst während der Zero Performance Night im Martin-Gropius-Bau, Niederkirchnerstraße 7, 10963 Berlin-Kreuzberg, Germany.

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Sucker

Dezember 12, 2014

Sucker

Das multiple Objekt „Sucker“ von Toni Spyra, gesehen im Kunst- und Plattenladen Rumpsti Pumsti (Musik), Am Treptower Park 17, 12345 Berlin, Germany.

Die Ausstellung läuft noch bis zum 03.01.2015

Auch in der Schallplattenabteilung findet man neben experimenteller Musik viel Kunst und Künstler-Schallplatten.

Doppelherz

Oktober 27, 2014
cleaundkiddy

Galeristin Clea Elle und Kiddy Citny in der Galerie Blaue Stunde

25 Jahre Mauerfall – Mauerkünstler Kiddy Citny
(Ausstellung in der Galerie Blaue Stunde, Liselotte-Herrmann-Str. 36, 10407 Berlin)

In der kleinen Galerie in meiner Straße wurde am vergangenen Samstagnachmittag eine Ausstellung mit dem „Mauerkünstler“ Kiddy Citny eröffnet. Citny malte in den 1980er Jahren auf die Westseite der Berliner Mauer – bis ihm dieser Bildträger aus politischen Gründen abhanden kam. Mittlerweile bemalt er nicht nur Mauern in aller Welt (zuletzt wohl in Spanien) sondern auch Leinwände. Ein paar seiner Bilder in poppigen Farben sind nun in der Galerie Blaue Stunde zu sehen, mit für ihn wohl typischen Motiven: Herzen, KönigInnen, Weltkugel – Symbole für eine bessere Welt.

Kiddy Citny ist übrigens immer noch Teil der Band Sprung aus den Wolken, die Anfang der 80er Jahre mit MDK und den Einstürzenden Neubauten auf Tour war („Berliner Krankheit“).

Die Ausstellung im Bötzow-Viertel läuft noch bis 30.11.2014.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 16:00 bis 18:30 Uhr oder nach Vereinbarung.

PS: Eine weitere Ausstellung mit Kiddy Citny wird am 07.11.2014 im Artspace Epicentrico, Berlin, eröffnet.

Guter Abzug (Werbung)

Juni 16, 2014

GuterAbzug

Eine kleine Anzeige (im Format 73 x 50 mm) in der westdeutschen Musikzeitschrift „Spex – Musik zur Zeit“, Nr. 12, Dezember 1984, auf Seite 43, für  den guten Abzug.

Danke!

Januar 10, 2014

KaetheKruse

Elke Käthe Kruse und ihre Tochter Edda Kruse Rosset (am Schlagzeug) als Inkarnation von Die Tödliche Doris, live Chöre und Soli neu interpretierend. Gesehen im Rahmen der Ausstellung „Danke! – Die Tödliche Doris – Käthe Kruse – 2013“ in der ZWINGER Galerie (Mansteinstr. 5, 10783 Berlin, Germany) am 09.01.2014.

Danke

Annas Laden

November 22, 2013

seance

Vor zwei, drei Wochen bin ich das erste Mal an diesem neu gestalteten Schaufenster eines leerstehenden Ladenlokals vorbei gekommen (irgendwann gab es hier mal ein Gemüsegeschäft). Auf der Fensterscheibe wurden handgemalte Lettern aufgeklebt: „Serafinas spiritistischer Salon“ heißt es da. Die im Raum verteilten Möbel und Gegenstände wirken wie aus dem beginnenden letzten Jahrhundert. Auf einem ovalen Tisch wurden Handschuhe drapiert. Ich assoziiere eine Séance. Im anderen Fenster sind auf einem Tischchen Glasschalen mit abgeschnittenen Haaren platziert worden. In der Tür ist auf Zetteln mit altmodischer Handschrift zu lesen:

Serafinas spiritistischer Salon
Ausstellung von Anna Peschke
Performance mit Gastkünstlern 3.- 7. Dezember

Desweiteren:

Sind Spiritismus und Okkultismus wirksame Methoden, um gegen die transzendentale Obdachlosigkeit anzukämpfen oder nur eine „Metaphysik der dummen Kerle“ (Th. Adorno) ?

Keine Ahnung, was das alles zu bedeuten hat, aber es schaut interessant aus.

Ergänzung:

Bis zum 7. Dezember 2013 wird der Salon täglich zwischen 15 und 18 Uhr geöffnet. Die anwesende Künstlerin macht auch gerne Aurafotos von und für die einzelnen Besucher.

Die Performances mit Gastkünstlern finden vom 4. bis 7. Dezember 2013 jeweils um 20 Uhr statt.

(Gesehen in der Greifswalder Straße 36, 10405 Berlin, Germany)

serafina

GZ,
22.11.2013,
ergänzt am 30.11.2013

Fundbureau

März 14, 2013

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Brandstifter – Asphaltbibliotheque
Dokumente aus einem Fundzettel-Archiv in Bild und Text
(96 Seiten, Ventil-Verlag, ISBN 978-3-95575-004-6)

Den Brandstifter kennt man nicht nur als Solomusiker, der live vom Bügelbrett trashique Pop-Perlen präsentiert oder bei der Darmstädter Band The Dass Sägebett Gitarre spielt, sondern auch als sogenannten bildenden Künstler. Seit zirka 15 Jahren beschäftigt er sich mit im öffentlichen Raum vorgefundenen Zetteln und transformiert diese zu Kunst, verbunden mit absurder Bürokratie und nicht ohne Humor. Zuerst wurden diese Fundstücke mit dem Laubbläser in die Galerie befördert, mittlerweile ist Brandstifter mit seiner fluxen Konzeptkunst dada angekommen wo alle Kunst ihr Ende findet: im Museum. Nicht nur in Mainz hat er Aktionen mit seinen Zetteln veranstaltet sondern u.a. auch in Berlin und New York.

Im Ventil-Verlag erschien vor kurzem nun ein dünnes Buch, in dem diese 15 Jahre  dokumentiert werden. Der allseits geschätzte Martin Büsser (1968–2010) liefert das Vorwort. Den Rest erzählt Stefan Brand kurz selbst und viele Fotos zeigen, was die Straßen so hergeben. Das liest man gerne und macht neugierig auf kommende Aktionen.

Am besten direkt beim Erzeuger oder beim Brandstifter bestellen!

GZ,
14.03.2013

Museumsbesucher, eine Treppe hinabsteigend

September 3, 2012

Gesehen am 7. Juni 2012 im Kunstmuseum Stuttgart während der Ausstellung „Rasterfahndung – Das Raster in der Kunst nach 1945“.

Miss.Tic Présidente

Juni 16, 2012

Jorinde Reznikoff und KP Flügel – BOMB IT, MISS.TIC!
Mit der Graffiti-Künstlerin in Paris

(Taschenbuch, Kleine Bücherei Nautilus, 2011)

In Hamburg kennt man die AutorInnen Reznikoff und Flügel als MacherInnen der Neopostdadasurrealpunkshow auf Radio FSK (Freies Sender Kombinat). Und irgendwie scheinen die beiden etwas mehr als frankophil zu sein. So haben sie in ihrer Radio-Sendung über französische Musikfestivals berichtet oder das Label Le Son du Maquis porträtiert und die Komponistin Eliane Radigue interviewt.

In diesem handlichen Taschenbuch wird nun die Pariser (Street Art) Künstlerin Miss.Tic (* 1956) in ihren eigenen Worten vorgestellt, eine Frau, die sich von keiner politischen Richtung vereinnahmen läßt und auch von mancher Feministin angefeindet wurde. Das editierte Interview (die Fragen wurden weggelassen) wird durch ausgewählte Zitate anderer Künstler und Autoren ergänzt. Da taucht dann neben französischen Schriftstellern und Philosophen auch mal ein Gabi Delgado-López (Deutsch Französische … äh nee … Deutsch Amerikanische Freundschaft, natürlich) auf oder John Lydon (Public Image Limited) und Lydia Lunch (Teenage Jesus And The Jerks, 8 Eyed Spy). Da kommt etwas die Vorliebe der AutorInnen bzw. HerausgeberInnen für Post Punk und No Wave durch.

Vor der Lektüre dieses Buches kannte ich die Künstlerin Miss.Tic gar nicht. In den 1980er Jahren machte sie ihre ersten Ausstellungen indem sie mittels Schablonen ihre (Frauen-) Figuren an die Wände im öffentlichen Raum sprühte. Zahlreiche Schwarzweiss-Abbildungen zeigen ihre Text-Bild-Montagen, die voller Wortspiele und Anspielungen zu strotzen scheinen. Schade, daß ich mit der französischen Sprache nix am Hut habe (warum habe ich damals in der Schule nur Latein gebüffelt?). Gottseidank werden diese Spielereien in der Übersetzung der Bildtexte erklärt.

Empfehlenswertes Buch, nicht nur für Leute, die sich für Street Art interessieren.
Denn Kunst ist überall!
Auf Mauern, Bauzäunen und sogar in Galerien…

GZ,
13.06.2012

Spray

Juni 16, 2012

Unknown Artist, Stuttgart-West, Ludwigstraße 68 – 56,
gesehen am 13. Juni 2012